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  • Die Revanche der Elektroautos. 

    Das Thema Elektromobilität bewegt die Welt. Wir haben die Geschichte der Elektromobilität für Dich zusammengefasst und sind dabei auf einige überraschende Dinge gestoßen.

  • In den USA fahren 38% aller Autos rein elektrisch. – Was klingt wie eine Meldung aus der Zukunft ist in Wahrheit eine Momentaufnahme aus der Vergangenheit. Um 1900 nämlich waren in den Vereinigten Staaten 40% aller Autos Dampfwagen, 22% Benzinwagen und eben 38% Elektrofahrzeuge. In New York war zu diesem Zeitpunkt sogar jedes zweite Auto rein elektrisch unterwegs. Verblüffend, dass die Vergangenheit in gewisser Weise weiter war als unsere Gegenwart.

    Elektromobilität ist also alles andere als neu. Bereits 1881 präsentierte der französische Physiker M. Gustave Trouvé bei der Internationalen Elektrizitätsausstellung in Paris ein bis zu 12 km/h schnelles Dreirad mit Elektromotor und wiederaufladbarer Batterie. Elektroautos waren zwischen 1896 und 1912 überaus angesagt. Zahlreiche Tüftler feilten damals – ganz ähnlich wie heute – an Batterien und Motoren. Mit beachtlichen Ergebnissen: Schon die historischen Elektrowagen verfügten über eine Reichweite von rund 100 Kilometern. Um 1900 rollten zehntausende Elektroautos in Serie vom Band. Die ersten motorisierten Taxis in New York zum Beispiel fuhren elektrisch. Sogar Walt Disneys Oma Duck ging mit der Zeit und war mit Strom unterwegs.

    Grand Central Terminal Station, New York City 
  • Der Sieg der Verbrennungsmotoren. 

    Ab 1910 verschwanden Elektroautos langsam aus dem Strassenbild. 

    Etwa ab 1910 kamen Autos mit Verbrennungsmotor auf den Markt, die gegenüber den Elektrofahrzeugen einen grossen Vorteil hatten: Sie verfügten über einen Anlasser und mussten nicht mehr umständlich angekurbelt werden. Hinzu kam, dass sie auch noch günstiger waren und über mehr Reichweite verfügten. Die Folge: Die Verbrennungsmotoren triumphierten und Elektroautos verschwanden aus dem Strassenbild. Gefragt waren sie nur noch in Nischen, vor allem im Nahverkehr. In England etwa kamen kleine Elektrolieferwagen zum Einsatz, um Milchflaschen nach Hause zu transportieren. Auch bei der Lieferung von Fisch in die Fischereihöfe wurden Elektroautos geschätzt, da die Abgase von Verbrennungsmotoren in den Auktionshallen nicht erlaubt waren.

    Im Grossen und Ganzen aber führten Elektrofahrzeuge ein Schattendasein. Das änderte sich erst allmählich in den 1990er Jahren, als Themen wie Luftverschmutzung, Klimawandel und die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe stärker ins allgemeine Bewusstsein drängten. Doch der Durchbruch kam nicht. Es gab nur Kleinserien, die nicht besonders gefragt waren.  

  • Der Elektrosportwagen für die Autobahn. 

    Einen mächtigen Satz nach vorne machte das Elektroauto erst 2006 mit dem Tesla Roadster. Der Sportwagen ist das erste Elektrofahrzeug, das mit (abgeregelten) 201 km/h für die Autobahn und mit einer Reichweite von 350 km für längere Strecken geeignet ist. Die Automobilbranche war überrascht: Tesla hat seinen Sitz in Kalifornien, wo man bisher kein Auto-Know-how vermutet hatte. Trotzdem gelang dem Unternehmen ein Produkt, das neue Massstäbe setzte.

    2009 rollte das erste Elektroauto in Grossserie an: der Mitsubishi i-MiEV. Andere Automarken zogen nach. Elektromobilität nahm nun richtig Fahrt auf – auch unterstützt von der Notwendigkeit den dramatischen Klimawandel einzudämmen und die Erde für nachfolgende Generationen zu bewahren. Grosse Automobilkonzerne wie Volkswagen, BMW, Daimler oder Renault-Nissan legen inzwischen beim Antrieb den Schwerpunkt auf Elektromobilität. Die Daimler-Marke Smart etwa wird ab 1. Januar 2020 alle neuen Modelle nur noch mit Elektromotor bauen. Global gesehen wird der Umstieg zwar noch viele Jahre dauern und nur langsam ablaufen. Aber klar ist, dass die Zukunft grösstenteils elektrisch und mit Null Emissionen fährt. Früher haben die Autos mit Verbrennungsmotor die Elektroautos abgelöst – jetzt ist es umgekehrt. Die Elektromotoren nehmen Revanche.

    Tesla legt 2006 den Meilenstein für den Elektrosportwagen. 
  • Die Tankstelle für Zuhause. 

    Mit der Ladestation zuhause steht der elektrischen Zukunft nichts mehr im Weg. 

    Auf dem Weg in eine elektrische Zukunft gibt es Hindernisse: zum Beispiel die hohen Anschaffungskosten, die geringe Reichweite und die mangelnde Versorgung mit Ladestationen. Zumindest beim letzten Punkt gibt es gute Neuigkeiten: nämlich Home Charging, die Tankstelle für Zuhause. Webasto Live ist eine Ladestation, die den privaten PKW in der Carport oder in der Tiefgarage ganz einfach über Nacht wieder auflädt. Smart und voll vernetzt über WLAN. Der Nutzer kann sich bequem über Tablet oder Smartphone mit allen relevanten Daten informieren und sogar Softwareupdates durchführen.

    Was wohl als Nächstes kommt? Wir sind ganz vorne mit dabei. 

     

     

     

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