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  • Flugzeuge auf einem Flughafen in Parkposition.

    Nächstes Ziel für Flughäfen: Klimaneutralität

    Neue Verfahren zur Kerosinherstellung, alternative Antriebe und elektrische Luftfahrt-Bodengeräte: Die Flughäfen haben das Klima auf dem Schirm.
    100 CO2-neutrale Flughäfen soll es bis 2030 europaweit geben.

    Wir schauen uns heute den Flughafen München „Franz Josef Strauß“ genauer an, der bis 2030 klimaneutral sein möchte, und stellen zwei Test-Projekte vor, auf denen besonders viele Hoffnungen liegen.

  • Ambitioniert in eine klimaneutrale Zukunft

    70 Meter über dem Flughafen München arbeiten die Tower-Lotsen. Neben den Flugzeugnummern auf den Radarmonitoren gibt es noch etwas Anderes, das der Flughafen genau im Auge behalten möchte: seine Klimaziele.

    Bis zum Jahr 2030 möchte „Franz Josef Strauß“ CO2-neutral sein. Was das bedeutet, erläutert der Betreiber auf seiner Website: „Wir reduzieren die uns zurechenbaren CO2-Emissionen um 60 Prozent und kompensieren die verbleibenden 40 Prozent.“ Die Kompensation erfolgt z. B. über Emissionszertifikate oder die Finanzierung nachhaltiger Klimaschutzprojekte.

    Das Vorhaben ist kein Einzelfall, sondern steht für eine Branche, die sich mitten im Wandel befindet. Gab es 2010 europaweit nur vier klimaneutrale Flughäfen, so waren es 2020 bereits 57. 2030 sollen es über 100 sein.

    Tower des Flughafens München und Flugzeug, das gerade abhebt. Der Flughafen München hat stets den gesamten Flugverkehr im Blick – wie auch seine Klimaziele.
  • Viele Maßnahmen, ein Ziel: Klimaneutralität

    Eine Vielzahl von Maßnahmen im Rahmen eines Klimaschutzprogramms sollen bei den Münchnern zum Erfolg führen. So erzeugt „Franz Josef Strauß“ zum Beispiel mit seinem Blockheizkraftwerk mehr als die Hälfte seines Strombedarfs mit umweltfreundlichem Erdgas.
    Allein mit der Abwärme aus der Stromerzeugung deckt der Flughafen schon heute fast seinen gesamten Bedarf an Heizwärme und Klimakälte ab – ohne zusätzlichen Energieeinsatz.

    Beleuchtungselemente werden auf energiesparende LED-Technik umgestellt und der Fuhrpark nachhaltig verändert. Im Moment werden 23 Pkw unter anderem mit Biogas betrieben.

    Der Flughafen München treibt viele Pilot-Projekte zum Thema Nachhaltigkeit voran. Zwei davon gelten als wegweisend im Bereich nachhaltiger Elektromobilität und konnten mit Hilfe von Webasto realisiert werden.

  • Pilot-Projekt 1: CO2-neutraler Bus mit Webasto Standardbatterie

    CO2-neutraler Bus auf dem Flughafen in München. CM Fluids und Webasto präsentieren den Bus, der die Passagiere CO2-neutral transportiert.

    Zum einen hat das Start-up CM Fluids einen konventionellen Passagierbus mit Standard-Batteriesystemen von Webasto so umgerüstet, dass er die Passagiere jetzt klimafreundlich transportiert.

    Das Ergebnis: 90 % weniger Feinstaub und 60 % weniger Stickoxide im Vergleich zu Diesel-EURO-VI-Motoren.

    „Es befinden sich bereits viele Webasto Batteriesysteme in Fahrzeugen aller Art“, erläutert Heike Niehues, Vorstandsmitglied bei Webasto. „Das Projekt mit CM Fluids ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Umrüstung mit Batteriesystemen die Vorteile eines verbrennungsmotorischen Antriebs mit den Vorzügen eines Elektroantriebs vereinen kann.“

  • Pilot-Projekt 2: E-Schlepper mit Webasto Batterie und Know-how

    Bei der zweiten Maßnahme handelt es sich um einen E-Schlepper. Ein Schlepper wird an Flughäfen gebraucht, weil Flugzeuge nicht rückwärtsfahren können und das selbstständige Vorwärtsfahren wirtschaftlich und ökologisch nicht sinnvoll ist.

    Der Elektro-Flugzeugschlepper am Flughafen München stammt von der Firma Goldhofer. Das modulare Batteriesystem mit intelligentem Temperaturmanagement, das Elektronik-Know-how und der technische Support kommen von Webasto. Mit vereinten Kräften ist so ein Pilot-Projekt ins Rollen gekommen, das Cargoschlepper mit Verbrennungsmotoren in vielerlei Hinsicht hinter sich lässt.

    Flugzeug wird von Schlepper in Position gebracht. Schlepper sind für den Flugbetrieb enorm wichtig: Sie helfen den Flugzeugen, u. a. rückwärts zu rollen.
  • Der Elektro-Schlepper bringt viele Vorteile an den Start

    E-Schlepper transportiert Gepäck der Fluggäste. Leistungsstark, flexibel und wirtschaftlich: der >>SHERPA<< E New Gen beim Gepäcktransport.

    Beim kraftstoffbetriebenen Cargo-Schlepper kann man von einem Durchschnittsverbrauch von 6 Litern Diesel pro Betriebsstunde ausgehen. Rechnet man nun mit ungefähr
    2.000 Betriebsstunden jährlich, die so ein Schlepper im Einsatz ist, so können mit dem emissionsfreien Schlepper >>SHERPA<< E New Gen rund 30 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.  Und das bei mehr Leistung, mehr Flexibilität und mehr Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu seinen Diesel-Kollegen.

    Hinzu kommen die Vorteile, die Elektrofahrzeuge grundsätzlich auszeichnen:
    Sie sind leise, zuverlässig, müssen nur wenig gewartet werden, fahren sich geschmeidig und bringen ihre gesamte Power von der ersten Sekunde an auf die Straße.

    Kein Wunder also, dass Jochen Preßmar, der Goldhofer-Entwicklungsleiter für Elektrofahrzeuge, erklärt: „Es ist natürlich sehr erfreulich, einer der ersten Hersteller zu sein, der im Bereich Fracht- und Pushback-Schlepper hochattraktive Elektrovarianten anbieten kann. Der Trend in die Richtung emissionsfreier Antriebssysteme ist sehr dynamisch und unumkehrbar.“

    Eine Haltung, die Hoffnung macht, dass noch viele andere Flughäfen dem Beispiel der Münchner folgen werden.

  • Das Webasto Team freut sich sehr, dass es an der Elektrifizierung von Luftfahrt-Bodengeräten mitwirkt und so einen Teil des Weges in eine grüne Zukunft ebnen kann.

  • Unsere Produkte
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    Webasto Standard-Batterie

    Webasto Standard-Batteriesystem

    Dank seines modularen, skalierbaren und geometrischen Designs sowie des robusten Gehäuses ist das Standard-Batteriesystem passend für eine Vielzahl an Nutzfahrzeugen jeglicher Art.

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