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  • Haus mit Solaranlage; E-Auto wird an der Wallbox mit selbst produziertem Strom betankt.

    Die große Freiheit: Photovoltaik fürs E-Auto

    Wäre es nicht großartig, wenn Du den Strom für Dein Elektroauto einfach selbst produzieren könntest?

    Eigenheimbesitzer können sich diesen Traum mit einer Solaranlage erfüllen. Da lacht die Sonne. Und der Geldbeutel erst recht.

    Wir erklären, worauf es ankommt.

  • Strom speichern und selber nutzen statt verkaufen

    Vor einigen Jahren war es noch rentabel, den eigenen Solarstrom zu verkaufen und ins öffentliche Netz einzuspeisen. Heute lohnt es sich eher, den Strom zu speichern und selbst im Haushalt zu nutzen. Zum Beispiel für die Waschmaschine, den Herd, die Lampen, den Fernseher und auch für das E-Auto oder die Wärmepumpe. So sparst Du Dir den teuren Strom aus dem Netz und entlastest gleichzeitig die Umwelt. Außerdem fühlt es sich toll an, unabhängig zu sein und sich selbst versorgen zu können.

    Die Gelegenheit für eine eigene Photovoltaikanlage ist günstig, denn in den letzten Jahren sind die Preise dafür dramatisch gesunken. Wenn Du nun selbst Strom erzeugst, dann rechnet sich das: So kostet eine Kilowattstunde Solarstrom zwischen 0,08 € und 0,10 €. Im öffentlichen Stromnetz dagegen liegt die Kilowattstunde bei rund 0,30 €.

    Elektrofahrzeug steht unter einem Solardach mit dem „eigener“ Strom zum Laden erzeugt wird. Warum für etwas bezahlen, was man auch selbst erzeugen kann?
  • Eigenen Solarstrom tanken rechnet sich

    Frau mit Einkauf, im Hintergrund Auto, das von der eigenen PV-Anlage erzeugten Strom lädt. Solaranlage auf dem Dach, Kosten im Keller.

    Hier ein Rechenbeispiel: 8 kW ist eine gängige Größe für eine Photovoltaik-Anlage auf einem Einfamilienhaus. Diese Anlage liefert in Deutschland in einem Jahr rund 8000 Kilowattstunden (kWh) Strom. An einem sonnigen Tag würde sie etwa 40 kwH Strom erzeugen. Ein kompaktes Elektroauto verbraucht beispielsweise rund 15 kWh Strom pro 100 km.

    Das heißt: Eine 8-kW-Photovoltaikanlage erzeugt an einem sonnigen Tag Strom für 260 km mit dem E-Auto. Wenn Du das Fahrzeug über das Netz auflädst, kosten diese 260 km Reichweite etwa 12 €. Lädst Du es dagegen mit selbst erzeugtem Solarstrom, liegen Deine Kosten bei nur maximal 4 €.

    Und so läuft das Ganze ab: Wenn die Geräte im Haus mit Solarenergie versorgt sind und der Stromspeicher voll ist, entsteht ein Photovoltaik-Überschuss. Diese Energie wird nicht ins Netz eingespeist, sondern fließt in die Wallbox in der Garage oder am Carport.

    Dabei überwacht die Ladestation ständig die Stromerzeugung durch die Photovoltaikanlage und den Verbrauch im Haushalt. Geladen wird das E-Auto nur dann, wenn die eingestellte Überschussleistung sicher zur Verfügung steht.

    Fällt die Überschussleistung unter das eingestellte Limit, wird der Ladevorgang unterbrochen, bis die Grenze wieder überschritten wird.

  • Unabhängig vom Netz dank Stromspeicher

    Wer einen Stromspeicher hat, kann mehrere Tage komplett unabhängig vom Netz sein. Faustregel für die Größe des Stromspeichers: Bis zu 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Haushaltsstromverbrauch. Und bis zu 1,5 kWh pro 1.000 kWh Verbrauch, wenn Du Dein E-Auto vor allem abends lädst.

    Gut zu wissen: Photovoltaikanlagen sind fast immer ans öffentliche Stromnetz gekoppelt. Ist das Netz gestört, funktionieren auch der Speicher und die Anlage nicht mehr. Du möchtest dieses Risiko ausschließen? Dann solltest Du über einen Batteriespeicher mit Notstromlösung nachdenken.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Haus mit Photovoltaik-Anlage; Auto fährt gerade aus der Tiefgarage. Solarpanels: Wie Du sie anbringst, ist nicht so wichtig. Hauptsache, Du hast sie.

     

     

     

  • Ein paar Fragen vorab

    Familie sitzt am Frühstückstisch, im Hintergrund lädt Auto an Wallbox über Solarstrom. Ein paar Dinge vor der Anschaffung Deiner PV-Anlage klären - und dann das Frühstück genießen.

    Bevor Du Dir eine Photovoltaikanlage anschaffst, beantwortest Du im Vorfeld am besten einige Fragen:

    • Welchen Stromverbrauch hast Du? Haushaltsstrom? Heizung? Elektroauto?
    • Welche Größe macht dann für Deine Solaranlage Sinn?
    • Brauchst Du einen eigenen Stromspeicher?
    • Sind alle Anlagen und Geräte miteinander kompatibel?
    • Leasen, Finanzieren oder Kaufen? Was rechnet sich für Dich?

    Antworten findest Du nur selten am Gartenzaun beim Plausch mit dem Nachbarn. Vielmehr solltest Du einen erfahrenen Fachmann einschalten.

    Tipp: Bau Deine Photovoltaikanlage nicht zu klein. Sie sollte mehr Solarstrom produzieren als Du im Haushalt verbrauchst. Richtwert: mindestens 1 Kilowatt Peak (kWp) Leistung pro
    1.000 kWh Jahresstromverbrauch für Haushalt und E-Auto zusammen. Empfohlen werden in der Regel Anlagen zwischen 5 und 20 kWp.

  • So wählst Du die passende Wallbox aus

    Bei der Entscheidung für eine Wallbox ist es zentral wichtig, dass Ladestation und Photovoltaikanlage gut miteinander kommunizieren können. Damit das funktioniert, benötigst Du eine smarte Wallbox.

    Am besten denkst du zusätzlich über ein Energiemanagementsystem nach. Es weiß zu jeder Zeit, wie viel grüner Strom zur Verfügung steht und kommuniziert das an die Wallbox, die ihre Ladeleistung an die Solarstromerzeugung anpasst. Mit einer 22-kW-Ladestation können E-Fahrzeuge natürlich schneller geladen werden, aber nicht jedes E-Auto lässt automatisch eine Ladeleistung von 22 kW zu. Prüfe zuerst, welche Ladeleistung Du für Dein Elektroauto benötigst.

    Unser heißer Produkttipp: die Ladestation Webasto Live, 11 kW, ist dank ihrer Kommunikationsschnittstellen mit externen Geräten wie Zählern, Energiemanagementsystemen und Backends kompatibel und somit ideal zur Integration in PV-Systeme geeignet. Außerdem wurde die smarte Wallbox 2019 mit dem eMove360° Award Charging & Energy ausgezeichnet.

    Schon gewusst? In Deutschland gibt es dank der KfW-Förderung aktuell sogar 900 € staatlichen Zuschuss für Deine Ladestation zuhause. Mehr Informationen dazu erhältst Du auch in unserem Easy Way Artikel "Die volle Förderladung".

     

    Webasto Live Ladestation Mit der Webasto Live Ladestation kannst Du Deinen selbst erzeugten Strom prima nutzen.
  • Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Deine Photovoltaikanlage braucht kaum Wartung, da es keine beweglichen Teile gibt.
    Die Reinigung der Panels übernimmt der Regen für Dich. So kannst Du Dich nicht nur über die Sonne freuen, sondern auch mal über Schauer.

  • Unsere Produkte
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    Webasto Stand Slim

    Der korrosionsbeständige Webasto Stand Slim ergänzt Deine Ladestation perfekt, denn er ermöglicht eine flexible und sehr einfache Montage der Ladestation am Ort Deiner Wahl.

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    Webasto Live - Ladestation für zuhause

    Webasto Live

    Smart, effizient und vernetzt: Mit der Ladestation Webasto Live nutzt Du die Chancen und Vorteile der Elektromobilität optimal und zukunftssicher. 

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    Webasto Mode 3 Ladekabel für unterwegs

    Webasto Ladekabel

    Unser Ladekabel "to go" ermöglicht das Laden an öffentlichen Ladesäulen. Das Mode 3 Ladekabel Typ 2 ist für Elektroautos mit Typ 2-Stecker geeignet. 

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