WEBASTO - Feel the Drive
  • Die Skyline von München mit Bergkulisse in der Abenddämmerung

    Ein Surferparadies
    mitten in München?

    Ja mei, is des schee! Im Herzen der Landeshauptstadt liegt die Eisbachwelle, eine Stromschnelle, die Surfer aus der ganzen Welt anzieht. Erfahre mehr über dieses einzigartige Highlight und die Herkunftsregion des Easy Way Magazins.  

  • Wer in München eine Leidenschaft fürs Surfen hat, der muss nicht bis nach Portugal fahren. Nur bis zur Prinzregentenstraße. Dort liegt am Fuße des Englischen Gartens, eingerahmt vom Haus der Kunst, dem Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und dem Bayerischen Nationalmuseum die Eisbachwelle. Die Lage ist kurios. Eben noch befindet man sich mitten in der Großstadt, läuft die mehrspurige Prinzregenstraße entlang und blickt auf ein Häusermeer – und schon wenig später steht man 100 Meter weiter am Eisbach und sieht staunend beim Surfen zu. Im Laufe der Zeit hat sich hier sogar eine neue Sportart entwickelt: das Flusssurfen.

    An der Eisbachwelle herrscht das ganze Jahr Hochbetrieb. Echte Leidenschaft kennt eben keine Winterpause. Als wir Ende Januar bei 2 Grad Celsius die Eisbachwelle besuchen, ist gerade ein junger Mann an der Reihe. Er trägt einen schwarzen Neoprenanzug und reitet mit seinem Board geschickt auf der halbemeterhohen stehenden Welle hin und her. Stehende Welle bedeutet, dass die Welle immer an der gleichen Stelle bleibt. Im Meer kommt die Welle von hinten und schiebt den Surfer an, hier dagegen läuft das Wasser unter dem Board weg. Viele Surfer empfinden das als besondere Herausforderung. Temporeich jagt der junge Mann über die Stromschnelle. Nur einen knappen Meter vor dem linken Ufer reißt er sein Board herum und lässt es in die andere Richtung schnellen. Keine 4 Sekunden später hat er das rechte Ufer erreicht und leitet mit einem lässigen Sprung den Richtungswechsel ein. Das sieht täuschend einfach aus – ist es aber nicht.

    Mann surft auf der Eisbachwelle mitten im Winter - überall liegt Schnee Auch im Winter ist die Eisbachwelle in München ein beliebter Surfspot.
  • Reißt auch Zuschauer mit: die Eisbachwelle.

    Mann wagt Manöver auf dem Surfbrett Die Stromschnelle ist in der Surf-Szene weltweit berühmt.

    Der Eisbach ist eine Ableitung der Isar und der stärkste Bach im Englischen Garten. Seine Stromschnelle ist in der Surf-Szene und bei Kanuten weltweit berühmt – und berüchtigt, denn ihr Schwierigkeitslevel ist hoch. Wirklich legal ist das Ganze erst seit 2010. In diesem Jahr hat die Stadt München das Gelände vom Freistaat Bayern übernommen, um das Wellenreiten nach 35 Jahren endlich auf eine legale Grundlage zu stellen. Wäre doch auch schade, wenn die Wellenreiter wegen einer rechtlichen Vorschrift stürzen würden.

    Als der junge Wassersportler erneut auf das linke Ufer zusteuert und nur noch zwei Meter davon entfernt ist, springt er mit seinem Board in die Luft und reißt es herum. Doch als er landet, wird ihm das Brett von der Strömung unter den Füßen weggerissen und der Mann fällt in die eiskalten Fluten.

  • Surf doch mal auf YouTube.

    Ungefährlich ist das nicht, denn am Boden hinter der Welle befinden sich einige Reihen von Steinquadern. Deshalb kann man die Stromschnelle nur sehr guten Surfern empfehlen. Doch zum Glück ist dem jungen Wellenreiter nichts passiert, sofort taucht er wieder auf. Schon hat eine Surferin seinen Platz eingenommen und tanzt virtuos über das Wasser. Angst ist ein Wort, das Isar-Surfer googeln müssen. Sie finden hier mehr als nur Spaß, sie finden hier ihre Erfüllung. Wo andere nur einen Bach sehen, sehen sie ein Paradies. Freiheit, Abenteuer und Nervenkitzel verdichten sich auf der Welle zu einem berauschenden Gefühl, das die Sportler immer wieder erleben wollen. Da nimmt man sogar die Eiseskälte im Winter in Kauf. Kleiner Tipp von uns: Wer aus einem bitterkalten Bach steigt, muss nicht unbedingt im Auto weiterfrieren. Eine Standheizung bereitet einen warmen Empfang und weckt die Lebensgeister.  

    Schon das Zuschauen macht Spaß. Deshalb geben wir dir abschließend zwei Film-Tipps. Nummer 1: Surf doch mal auf Youtube. Unter dem Suchbegriff „Eisbachwelle“ findest du tolle Videos. Tipp Nummer 2: Der deutsche Dokumentarfilm „Keep Surfing“ von Björn Richie Lob aus dem Jahr 2009 wurde vielfach ausgezeichnet. Der Film porträtiert einige der Wellenreiter und schafft es ihren Spirit einzufangen. Wir finden: absolut sehenswert.

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